Seminar der Kirchenvorsteher

Spagat zwischen Wunschdenken und Leistbarem

Nachdem sich die Kirchenvorsteher unserer vier Dörfer in ihrer neuen Zusammensetzung ein halbes Jahr in die Aufgaben ihrer jeweiligen Kirchenvorstände eingearbeitet hatten, trafen sich alle zu einem gemeinsamen Wochenendseminar in Ober-Lais. Der Gemeinderaum und die Kirche boten ein schönes Ambiente um zu arbeiten, zu singen und zu beten. Eine große Tagesordnung
war zuvor mit der Einladung jedem ins Haus geflattert. Sie galt es nun abzuarbeiten. Rasch wurde deutlich, dass die gesamte Truppe harmoniert, sich achtet und respektiert und nicht nur zusammen arbeiten, sondern auch zusammen lachen kann.  Pfarrerin Beate Henke ergänzte zunächst die Pressemeldungen über das neue Evangelische Dekanat Büdinger Land und die Aufgaben des Dekanats-Synodalvorstandes. Im Mittelpunkt des Seminars standen die Grundlagen der Kirchenvorstandsarbeit und das kirchliche Leben in unseren Dörfern. Wir mussten lernen, den Spagat zwischen dem, was wir uns wünschen und dem, was wir leisten können, zu meistern, und beschäftigten uns mit künftigen Zielen und möglichen Veranstaltungen. Dazwischen erfuhren wir Notwendiges über die neuen Haushaltszuweisungen als Vorbereitung auf die anstehenden Haushaltsdebatten
und es wurde auch ein intensiver Blick auf die Stellenpläne geworfen. Ein durchweg positives Resümee gab Mut, mit Verantwortungsbewusstsein und Freude auf künftige Aufgaben zuzugehen. Ein gemeinsamer Gottesdienst in Wallernhausen
beendete das arbeitsreiche und informative Wochenende für die Mitglieder unserer Kirchenvorstände.