"Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht;

es hat Hoffnung und Zukunft gebracht;

es gibt Trost, es gibt Halt in Bedrängnis, Not und Ängsten,

ist wie ein Stern in der Dunkelheit." 

EG 572

 

Liebe Gemeinde,


Gottes Wort ist nicht unbedingt immer ein Bibelvers. Ein Lied, ein Gedicht, ein zugewandter Blick über der Maske, eine freundliche Geste mit den Händen und schon hat sich der Augenblick verändert. Ein gutes Wort kann zum Gotteswort werden. In alten Sprachformen gehören Gut und Gott unmittelbar zusammen. Ein Gotteswort für einander haben, ein gutes Wort für einander haben, ein gutes Wort für jemanden einlegen, Gottes Wort der Liebe spürbar werden lassen. Worte zu finden, wo oft eine Umarmung mehr gesagt hat als tausend Worte.

 

Hinter und unter den Masken werden viele Leute seltsam still, haben Sie das auch bemerkt? Manchmal wirkt auch die Körpersprache zurückgenommen.


Mit der Advents- und Weihnachtszeit kommt auch die Zeit der guten Worte näher. Sie kommen mit Briefen, Karten, Päckchen, per WhatsApp, Bildanhang, mit Musik oder Schneeflocken, Sternen über dem Stall und der Heiligen Familie, hell erleuchtete Häuser, Markt und Straßen. Über das gute alte Festnetz genauso wie über die neuen Möglichkeiten.


Besinnliche, fröhliche, gute Wünsche für Gesundheit, Freude, Liebe. All das gehört in die zauberhfte Vorbereitungszeit auf das Fest.

 

Wir dürfen aber auch sofort damit anfangen.

 

Zaubern wir doch im Alltag gute Worte für einander hinter der Make hervor. Worte als Licht in der Nacht, Trost und Halt in Bedrängnis, Noten und Ängsten. Sterne in der Dunkelheit. Oder einfach mal so.

 

Bleiben Sie behütet!

Ihre Pfarrerin Beate Henke