Warum gibt es keinen Gottesdienstplan?

  Fauerbach Glashütten Ober-Lais

Wallernhausen

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Ende Januar sind unsere Gottesdienste eingeschneit. Für Februar haben wir aus Vorsicht und Rücksicht füreinander - und auf Anraten der kirchlich und politisch Verantwortlichen - entscheiden müssen, unsere Gottesdienste in den Kirchen nicht stattfinden zu lassen. Viele von uns nutzen die Angebote im Fernsehen, z.B. unter www.EKHN.de. Manchmal spüren wir dabei sogar, dass wir notfalls auch so Gemeinde sein können.

 

Gerade wurde der Lockdown bis zum 7. März verlängert und die Botschaften lauten immer wieder, dass wir uns bis Ostern vorsichtig „durchschlängeln“ sollten. Jetzt im Februar laufen zwar unsere Planungen für verschiedene Varianten für Ostern, Konfirmationen, Jubiläumskonfirmationen, Einführung der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden, aber nichts davon ist so sicher, dass wir es in diesem Monat oder schon Anfang März veröffentlichen wollen.


Mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden des letzten Jahrgangs und ihren Familien haben wir Termine festgelegt und wollen Anfang März weiterplanen. Wann und wie wir die neuen Konfis einführen können und wie wir den
Unterricht gestalten, müssen wir abwarten.
Ob, wie und wann wir mit geimpften Jahrgängen Jubiläumskonfirmationen feiern können, sollten wir im Blick behalten.
Und wie wir Passionszeit, Gründonnerstag und Karfreitag begehen und das Osterfest feiern, müssen wir noch eine Weile geduldiger vorplanen. Sicher ist nur verständlicherweise, dass es kein gemeinsames Osterfrühstück geben
wird.


Liebe Gemeinde,
erlauben Sie mir als Ihrer Pfarrerin bei all den organisatorischen Hinweisen noch ein paar persönliche Sätze:


Viele von Ihnen kennen mich, mein Verständnis meiner Arbeit, meine Freude mit Kleinen und Großen Gottesdienste zu feiern, selbst für Gottesdienste unter Corona-Bedingungen haben wir eine vernünftige Form gefunden, auch
wenn uns der Gemeindegesang sehr für ein gottesdienstliches „Rundumgefühl“ fehlt. So können Sie sicher ermessen, wie schwer es mir fällt, Gottesdienste nicht stattfinden zu lassen oder mit ungewissem Ausgang zu
planen.
Das gilt auch für die Frauen und Männer aus unseren Kirchenvorständen, für unsere Küster und Organisten. Ich sage deshalb herzlich Danke dafür, dass Sie mittragen, was geboten ist, an Ihrer Gemeinde festhalten und so wie zum Totensonntag und zu Weihnachten die anderen Wege mitgehen. Aus diesem Vertrauen und in dieser Verbundenheit möchte ich auch dieses Frühjahr beginnen.


Ihre Pfarrerin Beate Henke