"Weihnachten wird nicht abgesagt!"

Liebe Gemeinde,
nein, Weihnachten wird nicht abgesagt, aber mitten in unserem November-Lockdown weiß keiner, was zu Weihnachten zu verantworten ist. Auch in den Kirchengemeinden gilt der Dreiklang aus Umsicht, Vorsicht und Rücksicht für große und kleine Leute. Und selbstverständlich sind wir an die Corona-Verordnungen gebunden.


Leider mussten wir im Familien-Zentrum auch alle Veranstaltungen des geselligen Beisammenseins und der Freizeitaktivitäten für Kleine und Große, Jung und Alt wieder aussetzen. Aber wir bleiben auf dem Sprung zur Wiedereröffnung, sobald es möglich und verantwortbar ist.


Für die Weihnachtszeit haben wir Entscheidungen getroffen und mit den Behörden abgestimmt.
Für den Moment ist unser Plan A: Wir feiern in jedem unserer Dörfer einen kleinen, stimmungsvollen Gottesdienst im
Freien am späten Nachmittag mit vielen Kerzen und Lichtern. Gottes Sohn kommt in die Welt. Er ist das Licht der Welt. Draußen - bei jedem Wetter. Also bitte warm verpacken und Weihnachtstimmung mitbringen. Draußen -, weil jede unserer Kirchen mit den vorgeschriebenen Hygienekonzepten nur 20 bis 30 Plätze hat. Draußen geht es auch mit 50 Leuten. Und mit Masken und Abstand könnten wir es draußen auch verantworten, Weihnachtlieder zu singen.
Bei allen Gottesdiensten: auch im Freien gelten die Abstandregeln, Maskenpflicht und eine Anwesenheitsliste.
Aber an solche Alltäglichkeiten sind wir ja alle gewöhnt.


Zu diesem anderen Weihnachten gehört auch, dass wir gefühlt zum ersten Mal „seit immer“ mit den Kindern kein Krippenspiel einüben. Unsere Kinder kommen aus verschiedenen Schulen und Kitas, verschiedenen Familien und Freundeskreisen. Wenn wir in der Vorweihnachtszeit alle unsere Kontakte umsichtig runterfahren, „Kontakte sparen“, gibt es vielleicht bessere Chancen für Familienbesuche zu Weihnachten. Und dass unsere Engel und Hirten sich gegenseitig die Mikrophone weiterreichen, schließt sich gerade aus.


Dass wir in diesem Jahr auch keine Christmette halten können, liegt zunächst an unserer Heizung. Nach den Verordnungen müssen wir sie abschalten, um über Gebläse und beim Temperaturausgleich Außenwänden- Innentemperatur keine Luftbewegungen zu erzeugen. In einer Winternacht in einer kalten Kirche zu sitzen, ist nicht wirklich weihnachtlich und Kälte befördert leider auch die Gefährlichkeit des Virus. Tagsüber lässt sich das Raumklima leichter steuern, deshalb bieten wir am zweiten Feiertag unsere Gottesdienste an. Aber auch sie werden ohne Bläser und Chöre stattfinden.


Je nach Wetterlage gelten diese Einschränkungen für die Nutzung unserer Kirchen auch für die Silvestergottesdienste und am 1. Januar am frühen Abend.


Natürlich fahren wir mit all diesen Plänen „auf Sicht“. Aktuelle Infos gibt es auf unserer Homepage, bei den KV-Mitgliedern, in den Aushängen und im Pfarramt.

Aber sicher ist:

"Weihnachten ist nicht abgesagt!"